TU BERLIN ACADEMY FOR PROFESSIONAL EDUCATION
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ZEITRAUM

25.01.2024 - 26.01.2024
KURSDAUER

2 Tage
SPRACHE

Deutsch
STANDORT

Online
ABSCHLUSS

Teilnahmebescheinigung
LERNFORMAT

online

LEHRENDE*R


Dr. Cheng Chen, Prof. Emeritus Johannes Küchler, Dr. Susanne Stein, Dr. Eva Sternfeld
KOSTEN

1.400 €

Anerkannt als Bildungszeit
Kategorie:

URBANISIERUNG, ÖKOLOGIE, KLIMA IN CHINA
25.01.2024 – 26.01.2024

Stärken Sie Ihre Chinakompetenz für den Aufbau von Kooperationen mit China und um sich auf globaler Ebene besser positionieren zu können.

In den letzten vier Jahrzehnten hat China eine rasante Urbanisierung erlebt, wie kein anderes Land der Welt. Dies bedeutet eine riesige Herausforderung, nicht nur für die infrastrukturelle Entwicklung der städtischen Gebiete, sondern auch für die Landwirtschaft, die Umwelt und das Klima. Jetzt, wo Fragen nach Ökologie und Klima überlebenswichtig für die Menschheit sind, ist die enge Zusammenarbeit mit China unabdingbar. Dieser Kurs fokussiert sich einerseits auf die ökologischen Besonderheiten Chinas und die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme; andererseits auf die Lösungsstrategien und die Gebiete, in denen internationale Kooperationen unentbehrlich sind.
Mit diesem Kurs werden weitere Forschungs- oder Austauschprojekte in den Bereichen von Umwelt und Klima initiiert oder unterstützt.

Dieser Kurs wird in Kooperation mit dem China Center der TU Berlin angeboten.

Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses haben Teilnehmende ein umfassendes Verständnis für die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und Kooperation im Bereich Ökologie, Umwelt und Klimaentwicklung entwickelt. Sie sind in der Lage, Lösungsstrategien und Ansätze zur Bewältigung der ökologischen und klimatischen Herausforderungen in China zu verstehen, zu analysieren und einzuschätzen. Zudem haben sie ihre interkulturellen Kompetenzen weiterentwickelt und ihr Bewusstsein für die komplexen Zusammenhänge zwischen Urbanisierung, Umwelt, Klima und internationaler Zusammenarbeit in und mit China gestärkt. Sie werden in der Lage sein, Lösungsstrategien zu bewerten und ein Bewusstsein für die Bedeutung internationaler Kooperationen zur Bewältigung der ökologischen und klimatischen Herausforderungen zu entwickeln.

Inhalt

  • Urbanisierung und gesellschaftliche Mobilität in China seit der Gründung der VR China, 1949
  • Erdboden und Wasser in China
  • Urbanisierung und Klimafragen im jetzigen China
  • die ökologischen Probleme der chinesischen Urbanisierung
  • die größten Herausforderungen der chinesischen Landwirtschaft heute
  • Ökosystem und Governance in China


Dieser Kurs ist ein Baustein des Zertifikatskurses Chinakompetenz, welches einen intensiven Einblick in die Kultur, Politik und Gesellschaft sowie über Wissenschaft und Technik in China vermittelt. Der Zertifikatskurs umfasst vier Kurse sowie einen Abschlussworkshop:


Alle Kurse können einzeln und unabhängig voneinander belegt werden und schließen jeweils mit einer Teilnahmebescheinigung ab. Bei der Teilnahme an allen Kursen des Zertifikatskurses erhalten Teilnehmende das TU Berlin Certificate of Professional Education.

Zielgruppe

Der Kurs wurde für Wissenschaftler*innen und Gründer*innen als Vorbereitung für den erfolgreichen Umgang mit chinesischen Partner*innen konzipiert.

Dieser Kurs ist gemäß § 10 (5) Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG) anerkannt.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Es wird ein Vorwissen über Chinas Urbanisierung und Umweltentwicklung empfohlen, um die Inhalte besser zu verstehen und zu analysieren. Teilnehmende sollten ein starkes Interesse an internationaler Zusammenarbeit und Kooperation, insbesondere im Bereich globaler Umweltfragen haben
  • Laptop/PC + Headset mit Mikrofon

Termine

Vom 25.01.2024 bis 26.01.2024 finden jeweils von 09:00-15:00 Uhr virtuelle Präsenztermine statt.

Dieser Kurs wird voraussichtlich im Frühjahr 2025 angeboten.

Kooperation

Dieser Kurs findet in Kooperation mit dem „Center for Cultural Studies on Science and Technology in China“ der TU Berlin statt. Mit dem CCST bietet die TU Berlin fächerübergreifende China-spezifische Lehre und Forschung an und ist darüber hinaus ein Chinakompetenz-Weiterbildungszentrum. In diesem Rahmen wird der Zertifikatskurs Chinakompetenz angeboten. Der hier aufgeführte Kurs ist ein Teilkurs dessen.

Detaillierte Informationen zum CCST finden Sie hier.

LEHRENDE*R


Dr. Cheng Chen, Prof. Emeritus Johannes Küchler, Dr. Susanne Stein, Dr. Eva Sternfeld

DR. CHENG CHEN hat in Agricultural Economics an der Humboldt Universität zu Berlin promoviert. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe „Governance of Ecosystem Services“ am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Zahlungen für Ökosystemdienstleistungen und der Digitalisierung, die eine solche Wertschöpfung unterstützt. Er hat an einer Reihe von EU-Projekten und großen deutschen nationalen Forschungsprojekten teilgenommen. Derzeit leitet er das Chinesisch-Deutsche-Projekt (SinoPES) des Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung (CDZ) mit, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der National Natural Science Foundation of China (NSFC) finanziert wird. Außerdem koordiniert er das DAKIS-Projekt, bei dem progressive Digitalisierung und neue Technologien verwendet werden, um Ökosystemdienstleistungen und Biodiversität in die moderne landwirtschaftliche Produktion und Vermarktung zu integrieren.

PROF. EMERITUS JOHANNES KÜCHLER ist seit 2005 im China Center der Technischen Universität Berlin tätig. Er studierte Geologie und Geographie in Frankfurt, Innsbruck, Hamburg und Gießen. 1967 promovierte er und arbeitete im Anschluss für die VW-Stiftung in Hong Kong und Singapur. Seit 1970 lehrte er an der Freien Universität Berlin, sowie der Universität in Osnabrück und Zürich und der ehemaligen Gesamthochschule Kassel. 1979 wurde er an die Technische Universität Berlin berufen und übernahm das Fachgebiet „Theorie und Geschichte der Landschaftsentwicklung“ sowie die china-bezogenen Projekte Gartenkunst- u. Stadtgeschichte, Landnutzungsplanung, Wasser- und Bodenschutz. Ab 1989 führte er Weiterbildungsprojekte für Nachwuchskräfte aus Umweltverwaltungen in Lateinamerika, Afrika und Asien durch und übernahm Gastprofessuren in Beijing, Urumqi, Kaohsiung und Nantong.

DR. SUSANNE STEIN studierte Sinologie und Osteuropäische Geschichte in Tübingen und ist seit 2010 Lehrbeauftragte am China Center der Technischen Universität Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Umweltzeitgeschichte Chinas, die Wahrnehmung und Bewältigung von Naturgefahren in der Volksrepublik China sowie der globale Transfer von städtebaulichem und sozialplanerischem Wissen während des 20. Jahrhunderts. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) im BMBF-Projekt „Sustainable Management of River Oases along the Tarim River/ China (SuMa-RiO)“, im SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“ und Stipendiatin der Gerda-Henkel-Stiftung. Seit 2015 ist sie Scholar am Asian Studies Center der University of Pittsburgh und arbeitet an ihrem Habilitationsprojekt zum Thema „China Tames Her Deserts: Erschließung und Umgestaltung der innerasiatischen Trockengebiete in der Volksrepublik China, 1950–2010“.

DR. EVA STERNFELD ist eine auf Umweltthemen spezialisierte Chinawissenschaftlerin. Seit April 2018 ist sie im Auftrag der Firma IAK Agrarconsulting als Leiterin des wissenschaftlichen Dialogs am Deutsch-chinesischen Agrarzentrum in Beijing tätig. Von 2014 bis 2017 war sie Gastprofessorin am Institut für Sinologie der Freien Universität Berlin und von 2008 bis 2014 Leiterin des Center for Cultural Studies on Science and Technology in China an der Technischen Universität Berlin. Von 2000 bis 2008 war sie im Auftrag von CIM/GIZ für ein Umweltbildungsprojekt des heutigen Ministeriums für Umweltschutz und Ökologie in Beijing (China) tätig.

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