TU BERLIN ACADEMY FOR PROFESSIONAL EDUCATION
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ZEITRAUM

15.02.2024 – 16.02.2024
KURSDAUER

2 Tage
SPRACHE

Deutsch
STANDORT

Online
ABSCHLUSS

Teilnahmebescheinigung
LERNFORMAT

online

LEHRENDE*R


Dr. Sigrun Abels, Dr. Stephanie Christmann-Budian, Dr. jur. Wolfgang Röhr, Dr. Almuth Wietholtz-Eisert
KOSTEN

1.400 €

Anerkannt als Bildungszeit
Kategorie:

FORSCHUNGS- UND HOCHSCHULPOLITIK, AUSSEN-, KULTUR- UND BILDUNGSPOLITIK IN CHINA
15.02.2024 – 16.02.2024

Stärken Sie Ihre Chinakompetenz für den Aufbau von Kooperationen mit China und um sich auf globaler Ebene besser positionieren zu können.

In China stehen massive finanzielle Investitionen in Bildung, Forschung, Technologie und Innovation bereit. Das Land hat in der Biomedizin, Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz die westliche Welt nicht nur aufgeholt, sondern bereits eine weltführende Position erlangt. In den internationalen Rankings sind viele chinesische Hochschulen deutlich aufgestiegen. Aber die Bestrebung nach Zusammenarbeit ging auf beiden Seiten deutlich zurück: Die politische und wirtschaftliche Entkopplung stellt weitere Fragen an die Forschungspolitik. China wird künftig weniger auf internationale Partnerschaften bauen, gleichzeitig sehen die Hochschulen im Westen Risiken und Chancen in der Zusammenarbeit mit China. Wie sollten sich Institutionen und Universitäten in Deutschland dem erstarkten Chinas gegenüber verhalten? Ziel des Kurses ist es, dass Teilnehmende durch die kontextuellen Kenntnisse auch ihre eigenen Richtlinien formulieren können.

Dieser Kurs wird in Kooperation mit dem China Center der TU Berlin angeboten.

Lernziele

Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses verfügen Teilnehmende über ein fundiertes Verständnis für die dynamische Situation im Bereich Bildung, Forschung und Innovation in China und sie sind befähigt, informierte Entscheidungen zu treffen und angemessen auf die Veränderungen und Entwicklungen im Verhältnis zwischen Deutschland und China zu reagieren. Sie haben ein umfassendes Verständnis für die beträchtlichen finanziellen Investitionen Chinas in Bildung, Forschung, Technologie und Innovation entwickelt. Zudem verstehen sie die Bedeutung von internationalen Partnerschaften und die Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Bildung zwischen China und dem Westen. Sie sind in der Lage, die Auswirkungen der politischen und wirtschaftlichen Entkopplung auf die Forschungspolitik zu analysieren und die damit verbundenen Chancen und Risiken der Zusammenarbeit mit China für Institutionen und Universitäten in Deutschland zu erkennen.

Inhalt

  • Rolle der Bildung in China
  • Hochschulsystem und Hochschulpolitik
  • EU-China Beziehungen
  • Forschungsförderung in China
  • deutsche Leitlinien der China-Kooperation
  • Ausländer*innen in China: zwischen Entkopplung und Zusammenarbeit


Dieser Kurs ist ein Baustein des Zertifikatskurses Chinakompetenz, welches einen intensiven Einblick in die Kultur, Politik und Gesellschaft sowie über Wissenschaft und Technik in China vermittelt. Der Zertifikatskurs umfasst vier Kurse sowie einen Abschlussworkshop:

  • Urbanisierung, Ökologie, Klima in China
  • Forschungs- und Hochschulpolitik, Außen-, Kultur- und Bildungspolitik in China 15.02.2024 -16.02.2024
  • Philosophische Traditionen, Geschichte, Gesellschaft und Wirtschaft Chinas
  • Technologie, Digitalisierung, Innovation in China
  • Abschlussworkshop "Interkulturelle Kommunikation" und anschließende Überreichung der Zertifikate

Alle Kurse können einzeln und unabhängig voneinander belegt werden und schließen jeweils mit einer Teilnahmebescheinigung ab. Bei der Teilnahme an allen Kursen des Zertifikatskurses erhalten Teilnehmende das TU Berlin Certificate of Professional Education.

Zielgruppe

Der Kurs wurde für Wissenschaftler*innen und Gründer*innen als Vorbereitung für den erfolgreichen Umgang mit chinesischen Partner*innen konzipiert.

Dieser Kurs ist gemäß § 10 (5) Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG) anerkannt.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Teilnehmende sollten mit den Grundlagen der internationalen Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Bildung vertraut sein. Sie sollten ein starkes Interesse an den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und dem Westen haben sowie eine Offenheit für interkulturelle Zusammenarbeit und Austausch mitbringen
  • Laptop/PC + Headset mit Mikrofon

Termine

Vom 15.02.2024 bis 16.02.2024 finden jeweils von 09:00-15:00 Uhr virtuelle Präsenztermine statt.

Dieser Kurs wird voraussichtlich im Frühjahr 2025 ebenfalls angeboten.

Kooperation

Dieser Kurs findet in Kooperation mit dem „Center for Cultural Studies on Science and Technology in China“ der TU Berlin statt. Mit dem CCST bietet die TU Berlin fächerübergreifende China-spezifische Lehre und Forschung an und ist darüber hinaus ein Chinakompetenz-Weiterbildungszentrum. In diesem Rahmen wird der Zertifikatskurs Chinakompetenz angeboten. Der hier aufgeführte Kurs ist ein Teilkurs dessen.

Detaillierte Informationen zum CCST finden Sie hier.

LEHRENDE*R


Dr. Sigrun Abels, Dr. Stephanie Christmann-Budian, Dr. jur. Wolfgang Röhr, Dr. Almuth Wietholtz-Eisert

DR. SIGRUN ABELS ist Leiterin des Center for Cultural Studies on Science and Technology in China an der Technischen Universität Berlin. Zudem ist sie Geschäftsführerin des CDHK-Büro Berlin (Chinesisch-Deutsches Hochschulkolleg der Tongji U, Shanghai) an der Fakultät Wirtschaft & Management der Technischen Universität Berlin. Sie forschte über Chinas Medien im chinesischen Transformationsprozess an der Ruhr-Universität Bochum und Nanjing Universität (China) und arbeitete als Radiojournalistin und Dozentin bei der Deutschen Welle im In- und Ausland. Lehraufträge übernahm sie an der Ruhr-Universität Bochum und an der Technischen Universität Berlin und gibt internationale Konferenzbeiträge zur Medienentwicklung in China.

DR. STEPHANIE CHRISTMANN-BUDIAN studierte Sinologie und Kulturwissenschaften in Berlin, Paris und Peking. Sie promovierte 2012 an der Freien Universität Berlin und ihre Forschung beschäftigt sich mit den Dimensionen der modernen und zeitgenössischen chinesischen Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitik im internationalen Vergleich. Ihre Forschung stützt sich auf ihre profunde Kenntnis des chinesischen Wissenschafts- und Innovationssystems, in dem sie mehr als 12 Jahre praktische Berufserfahrung gesammelt hat. Sie war als Wissenschaftlerin und Policy Analyst tätig, bevor sie bei der Technischen Universität Berlin eintrat. Sie hat verschiedene Arbeiten im Bereich der Wissenschafts- und Chinastudien veröffentlicht, in denen sie beispielsweise das chinesische Wissenschaftssystem insgesamt sowie verschiedene chinesische Strategien zur Entwicklung bestimmter wissenschaftlicher oder technologischer Bereiche, z.B. zu künstlicher Intelligenz, grüne Technologien oder bargeldloses Zahlen, analysiert hat. Ihre aktuelle Forschung befasst sich mit den jüngsten Reformen des chinesischen Wissenschaftssystems im Zusammenhang mit der vorangegangenen Entwicklung sowie der allgemeinen politischen Situation und der globalen Position der Volksrepublik China.

DR. JUR. WOLFGANG RÖHR wurde 2007 Advisory Professor der Tongji-Universität (China) und ist seit 2014 Senior Research Fellow am Deutschlandforschungszentrum der Tongji-Universität. Nach Studium und Rechtsreferendariat in Hamburg, Tübingen, Genf und Rio de Janeiro sowie einer Tätigkeit als Assistent am Seminar für Versicherungswissenschaft der Universität Hamburg, promovierte er an der Universität Hamburg zum Dr. jur. Von 1978 bis 2014 war er im deutschen Auswärtigen Dienst tätig, u. a. sechs Jahre in der politischen Abteilung der Botschaft Peking, acht Jahre als Generalkonsul in Shanghai und sechs Jahre in Berlin als Leiter des Ostasienreferats sowie als Botschafter und Leiter des Arbeitsstabes Deutschland-China. Darüber hinaus hatte er Posten in Genf, New York, Tel Aviv, Hongkong und Lissabon. Er war Mitglied der deutschen Delegationen bei den Vereinten Nationen, im Abrüstungsausschuss, in der NATO, der Europäischen Union und der Westeuropäischen Union.

DR. ALMUTH WIETHOLTZ-EISERT ist seit 2012 im Präsidialstab der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft für internationale Wissenschaftsbeziehungen mit den Regionen Asien, Australien, Subsahara-Afrika, Kanada und Großbritannien zuständig. Die Politikwissenschaftlerin hat in Tübingen, Bonn und den USA studiert und in Oxford promoviert. Sie verfügt über langjährige Erfahrung im Wissenschaftsmanagement. Ab 2018 veranstaltete und moderierte sie die jährlichen China-Tage der Leibniz-Gemeinschaft mit großer Resonanz in der deutschen Forschungscommunity. Sie berät seitdem Angehörige von Hochschulen und Forschungsinstituten bei der wissenschaftsnahen und praktikablen Umsetzung von Maßnahmen im Bereich Research Security (Forschungssicherheit).

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